Im Orbit des Saturn

Friday, 18. May 2012

xkcd

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Thursday, 17. May 2012

ubuntu fridge

Ubuntu Fridge

Ubuntu IRC Council Position

There is currently an empty virtual seat on the IRC Council and we are now accepting nominations to fill it. If you are an Ubuntu Member with a competent technical knowledge of IRC, a passion for IRC and a willingness to help maintain effective governance of our IRC community then you could be the leader we are looking for.

The Process

You can read about the Charter and Appointment Process for the IRC Council here https://wiki.ubuntu.com/IRC/IrcCouncil It starts with an open call for nominations (you are reading it now), applicants will make themselves known to the IRCC via an email to irc-council at lists.ubuntu.com and will fill out a wiki page outlining their work in the community and why they would be a good candidate.

The current IRCC will administer this process and at the end of the nomination period will provide a full list of applicants to the Community Council along with any feedback and comments for the CC to review.

The Community Council will set up a vote for the Ubuntu IRC Members to vote on qualified candidates

The Community Council will then finalise the appointment, which will be for a term of about 18 months, expiring concurrently with the sitting IRCC.

Timescales

Nominations are open now, until the end of May (midnight UTC to be precise, but don’t wait until then). There will be a short gap while feedback is considered and the vote is set up, then the vote will be open for 2 weeks.

Voting Details

Voting will be done by the Ubuntu IRC Members group using the Condorcet Internet Voting Service at http://www.cs.cornell.edu/andru/civs.html and we will be using the Schulze method for completion. The voting group is made up of people who have been awarded Ubuntu Membership and consider themselves stakeholders in our IRC system, if you think you should be in that group and are not then you do have time to apply for membership if you have made a significant and sustained contribution to the Ubuntu Project. If you are already an Ubuntu Member but not in that group then please contact a member of the IRCC to be added.

If you have any questions about the process, or the IRCC and what we do, then please find us on IRC.

Originally posted to the ubuntu-irc mailing list by Alan Bell on Thu May 17 21:45:13 UTC 2012

Von pleia2 am 17. May 2012 - 21:56

Wednesday, 16. May 2012

kulla

classless Kulla

Rasthof Bergstraße→Berlin

In Bensheim ist der Rasthof an der A5 in wenigen Minuten vom Bahnhof zu erreichen. Und dort ist schon der Berliner Ring!

Berliner Ring (Bensheim)

Am Rasthof selbst stand ich dann aber eine ganze Weile und die Sonne tat wirklich, was sie konnte; das war für den Augenblick angenehm, wurde später jedoch zu heftigem Sonnenbrand.

Mitgenommen wurde ich schließlich von einem niederländischen Lieferwagenfahrer, der gerade erst tags zuvor nach Süditalien gefahren war und sich nun wieder auf dem Weg zurück nach Utrecht befand. Wir unterhielten uns über seine ADHS-Schulzeit, die Ritalin-Medikation und wieihm auch später Speed ihm beim Konzentrieren half. Heute vertraut er auf die gelegentliche dicke Tüte. Er bestätigte, daß seine Landsleute nicht so gern Tramper mitnehmen würden und schob das auf die hohe Kriminalitätsrate.

Dann ging er daran, verschiedene Bevölkerungsgruppen nach ihrem (Gewalt-)Kriminalitätslevel einzuordnen, da waren wir aber glücklicherweise schon am Rasthof Wetterau, von wo mich ein Bauleiter mitnahm, der per Freisprechanlage fast den ganzen Weg bis nach Kirchheim verschiedene Baustellen koordinierte, Preise verhandelte, technische Empfehlungen gab und mir zwischendurch das eine oder andere über Autokräne, Rüttler und Bohrungen erklärte. Zum Schluß kamen wir kurz auf mein Buch zu sprechen, und seine erste Assoziation zum Thema Rausch war das Tanzen. Er meinte, daß seine Arbeitsbelastung zwar immer größer werde und es im Grunde kaum noch möglich wäre, all die hereinprasselnden Informationen und Mitteilungen zu verarbeiten, daß er aber dennoch alles ohne Aufputschmittel, sogar ohne Kaffee bewältigt.

In Kirchheim dauerte es wieder ein bißchen. Wie meistens dort hielten lauter Leute an, die nicht weit oder in die falschen Richtungen fuhren, so daß ich in einen kleinen LKW einstieg, der nur nach Sömmerda mußte, in dem ich aber bis Eichelborn mitfahren konnte. Der etwa 50jährige Fahrer wohnt im Ostharz, wo ich ja herstamme, und wir sprachen über die ganze Gegend; ich erzählte ihm, warum ich irgendwann dort wegmußte. Er schien das besser zu verstehen, als ich angenommen hatte. Außerdem nannte er mir einige Orte in der Region, an denen “Drogenpartys” stattfinden würden.

Als ich in Eichelborn ankam, war es irgendwie schon ganz schön spät – ein bißchen Stau, ein bißchen Gewarte und schwupps war der Tag rum. Jetzt gab es aber noch mal ordentlich Beschleunigung durch einen polnischen Lieferwagenfahrer, der jede Woche einmal von Wiesbaden nach Warszawa und wieder zurück fährt, und entsprechend zügig unterwegs war. Während der Fahrt lief der ziemlich brutale Film “Setup” mit Bruce Willis und 50 Cent, der in einigem Kontrast zum ausgesprochen freundlichen und aufgeräumten Fahrer stand.

Ich stieg am Rasthof Fläming aus, um dort jemanden zu finden, der nach Berlin reinfuhr. Da die ersten paar Angesprochenen recht barsch reagierten und es mittlerweile schon auf Mitternacht zuging, fand ich schließlich Schönefeld doch ganz okay als Ziel, und wurde auch nochmals beschleunigt. Der Fahrer kam gerade aus Norditalien und war in einer Art Rennauto unterwegs, so daß wir gefühlt nach ein paar Minuten in Schönefeld ankamen.

Dort fährt aber schon vor Mitternacht gerade keine S-Bahn mehr; es gibt Ersatz- und Pendelverkehr mit Bussen und nur vage Auskünfte, so daß ich schlußendlich erst um 2 daheim war.

Von classless am 16. May 2012 - 12:45

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Tuesday, 15. May 2012

annalist

Ägypten? Nein, Deutschland: Proteste gegen Finanzkrise verboten

Die realexistierende Demokratie zeigt sich von ihrer besten Seite. Vom 16.-19. Mai sollen in Frankfurt/Main die “Europäischen Aktionstage Blockupy Frankfurt” stattfinden, “gegen das Krisenregime der Europäischen Union”. Und was macht die Stadt Frankfurt? Verbietet die Demonstrationen.

Bitte?

Interview mit dem Ordnungsdezernenten von Frankfurt/Main:

Herr Frank, Sie verbieten die geplanten Blockupy-Proteste ab 16. Mai …

Erst einmal will ich feststellen: Wir als Ordnungsbehörde nehmen das Demonstrationsrecht sehr ernst. Es ist ein hohes Gut. Im Regelfall unterstützen wir Leute bei der Organisation gewaltfreier Demonstrationen. Im Fall von Blockupy ist es leider so, dass es im Internet Hinweise gibt, dass es sich nicht um eine normale, friedfertige Demonstration handelt.

Sondern?

Hier soll unsere Stadt über mehrere Tage lahmgelegt, blockiert werden. Das können wir nicht hinnehmen.

Abgesehen von den, sagen wir mal, problematischen Aspekten für die Demokratie an sich, ist es ja auch nicht so, dass sowas gut funktioniert. Ich erinnere an den G8-Gipfel 2007 – die Mobilisierung lief zwei Monate vorher ziemlich schleppend, und dann wurde verboten, was ging. Plus ein paar Hausdurchsuchungen, und zack: der Protest wurde ein voller Erfolg. Die Verbote wurden hinterher vom Verfassungsgericht als illegal erklärt. Aber was schert das die hessischen Beamten.

Es sieht auch jetzt nicht so aus, als ob alle zuhause bleiben würden, die nicht in Ordnung finden, dass uns hier Wachstum und Aufschwung (wessen?) suggeriert werden, während Deutschland maßgeblich mit dafür verantwortlich ist, dass rund um uns rum die Leute verarmen und verhungern und ihre Kinder weggeben müssen, weil sie sie nicht mehr ernähren können.

Von Pax Christi bis zur Antifa gibt es Protesterklärungen, und der aktuelle Stand scheint zu sein, dass nicht mehr alles, aber doch alles, was für Donnerstag und Freitag geplant ist, verboten ist. Zwischendurch war auch mal versucht worden, bestimmten Leuten den gesamten Aufenthalt in Frankfurt zu verbieten. Nicht zwei oder drei, sondern gleich mal 400. Weil die im März schonmal wegen der Finanzkrise demonstriert hatten. Wenn sie das in Ägypten…

In Frankfurt gibt es diese Pikanterie, dass die Stadt schwarz-grün regiert wird. Die Grünen demontieren die Grundrechte also recht aktiv mit, dafür gehört auf der anderen Seite die Grüne Jugend (Bundesverband) mit zum aufrufenden Bündnis. Die haben sicher unterhaltsame Debatten untereinander, könnte ich mir vorstellen.

Bei den Banken ist der Ärger angekommen: die EZB hat eine Sitzung vorverlegt, manche Banken montieren lieber die Schilder ab, andere empfehlen ihren Angestellten, sich zu de-uniformieren.

Mittwoch mittag geht’s los. Donnerstag werden Plätze besetzt, Freitag die EZB blockiert und Samstag wird eine große, internationale Demonstration stattfinden. Daran wird das Verbot nicht viel ändern, aber es wird kein Ruhmesblatt auf die lupenreinen Demokraten werfen.

Hier kann gegen das Verbot unterschrieben werden.

Wem das alles zu kompliziert ist: hier folgen Twitter | Facebook

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Von anne am 15. May 2012 - 21:42

piled higher & deeper

PHD Comics

05/14/12 PHD comic: 'The Avoidance Cycle'

Piled Higher & Deeper by Jorge Cham
www.phdcomics.com
title: "The Avoidance Cycle" - originally published 5/14/2012

For the latest news in PHD Comics, CLICK HERE!

15. May 2012 - 18:49

kulla

classless Kulla

Versuchte Blockupation der Zirkulationssphäre

Occupy, bisher zwischen viel Ärgernis und wenigen Leuchtfeuern scheint auch hierzulande als Überschrift länger zu funktionieren, als ich angenommen hatte, zumindest als Selbstfeier und Rangeschmeiße für die einen und als halbwegs taugliches Schreckgespenst für die anderen. Und Gespenster sind ja nicht das Schlechteste…

Selbstfeier: John Holloway – Blockupy Frankfurt is a glimmer of hope in times of austerity

>>Now, more than ever, the world looks two ways at once. Which way it turns will depend significantly on the protests announced for the days that come: Blockupy Frankfurt on 16 to 19 May, and all the explosions of creative anger that will follow.

Rangeschmeiße: Aufruf zum Blockupy-Rave

>>Durch diese Politik entsteht aber kein Wirtschaftswachstum, wie immer behauptet wird. Es wird also nicht mehr produziert als vorher, die Menschen haben nicht mehr Geld, es geht uns nicht besser durch diese Politik des „Gürtel-enger-schnallens“.

Angst und Schrecken: Vor diesem Dorf zittert die Stadt

>>Allein aus Berlin haben sich 600 Chaoten angekündigt. (…) Die Deutsche Bank hat unterdessen ihre Mitarbeiter in Sicherheit gebracht. Sie können am Freitag in einem Bürogebäude im Frankfurter Westen arbeiten. Die Räume sind für den Katastrophenfall ausgestattet, so dass die Bank auch bei einem Totalausfall ihrer Zentrale für eine Weile weiter operieren kann. Andere Unternehmen haben ihren Mitarbeitern geraten, “in Alltagskleidung zu kommen, damit sie nicht als Banker zu erkennen sind”.

Unterdessen ebenfalls in der Frankfurter Innenstadt: immer noch unklar, was aus dem besetzten und nun verkauften Ivi wird.

Und: mögliche Modelle für Griechenland.

Von classless am 15. May 2012 - 11:02

ubuntu fridge

Ubuntu Fridge

Monday, 14. May 2012

kulla

classless Kulla

Speed & Soul

Doku über die Mods, die mit Rollern herumfuhren, ihre eigenen Klamotten entwarfen, die Idee von cool weiterentwickelten und schließlich vor dem Problem standen, als Individualisten eine Massenbewegung verursacht zu haben.

Wir erfahren: “Mods tranken keinen Alkohol. Mods brauchten Coca-Cola, Kaugummi und jede Menge Pillen…” Und bei The Who “verwandelt sich der zaghaft verstärkte Sound eines Hank Marvin plötzlich in eine schlammige Flutwelle, die Unmengen von Dissonanzen mit sich führt”.

Von classless am 14. May 2012 - 12:17

xkcd

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Sunday, 13. May 2012

rosa

Schnuppensuppe

Krautgarten: Spitzkohl und erste Radieschenernte


Alles für den Krautgarten: Spitzkohl, Schäufelchen, Windrad

Meist wird ja, schön hippiemäßig, mit dem Fahrrad zum Krautgarten gefahren. Letzte Woche sogar total superhippiemäßig mit ganz viel Spitzkohlsetzlingen im Fahrradkorb (danke dafür, E.!) und einem bunten Windrad zwecks Krautgartenmarkierung, das aus dem Rucksack herausschaute und sich lustig im Fahrtwind drehte.
Im Krautgarten konnte dann rasantes Radieschen- und Spinatwachstum (und leider auch schon Unkrautwachstum) bestaunt werden. Ich schätze, so in 1-2 Wochen kann die erste Ernte gemacht werden:


Mini-Mini-Radieschen: Schon essbar, sollte aber noch ein bisschen wachsen

Die Radieschenblätter (nicht die Spinatblätter) sind alle leicht durchlöchert - Schnecken, oder Vögel, oder hat gar die böse Sonne Löcher in die Blätter gebrannt? Egal, sie leben alle noch, und wachsen anscheinend munter weiter. In der heimischen Küche werden derweil Zucchini ("besonders ertragreiche Sorte", schauen wir mal) und lila Mais herangezogen, die wir dann hoffentlich in zwei bis drei Wochen auf den Acker raussetzen können.

13. May 2012 - 10:56

Saturday, 12. May 2012

annalist

Eine Frage des Überlebens

Ausnahmsweise pure Buchwerbung. Ich habe es noch nicht gelesen, aber ich bin sicher, es lohnt sich.

Eine Frage des Überlebens
Stanislaw Markelow
über Rechtsstaat und Rechtsbruch, Nationalismus und Neonazismus und soziale Bewegungen in Russland

Herausgegeben von Ute Weinmann und dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. in Kooperation mit Deutsch-Russischer Austausch e.V.

Den russischen Anwalt Stanislaw Markelow nahm in Deutschland eine bereitere Öffentlichkeit erst nach seinem Tod wahr. Er und die Journalistin Anastasia Baburowa wurden im Januar 2009 im Moskau auf offener Straße ermordet. Die Mörder stammen aus der russischen Neonaziszene und sind inzwischen verurteilt, die Spur hätte aber genauso gut woanders hinführen können, beispielsweise in die russische Kaukasusrepublik Tschetschenien. Dort gelang Stanislaw Markelow in einem spektakulären Prozess erstmals die Verurteilung eines Angehörigen der Russischen Föderalen Streitkräfte aufgrund der Beteiligung am „Verschwinden“ eines Bewohners der Tschetschenischen Republik.

Stanislaw Markelow hat als Anwalt hervorragendes geleistet, aber er beschränkte sich nicht nur auf seine Berufsausübung, sondern engagierte sich darüber hinaus in den sozialen Bewegungen und beteiligte sich an Umweltprotesten. Theoretische Reflexionen und historische Bezüge waren für ihn eng mit seiner Praxis als Anwalt und politischer Aktivist verknüpft. Diese Vielschichtigkeit seiner Persönlichkeit geht aus seinen zahlreichen Publikationen hervor, darunter Kommentare, Reden, Streitschriften und für diverse Zeitschriften verfasste Beiträge. Der Großteil fand Eingang in das Buch „Stanislaw Markelow: Nikto krome menja“ („Niemand außer mir selbst“), einer im Jahr 2010 in Moskau herausgegebenen Textsammlung, die darüber hinaus eine ganze Reihe biografischer Notizen von Freunden und Bekannten enthält.

Das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. veröffentlicht nun gemeinsam mit dem Deutsch-Russischen Austausch e.V. erstmals eine Auswahl an Publikationen von Stanislaw Markelow in deutscher Sprache.

Das Buch kann beim Bildungswerk unter der Mailadresse info@bildungswerk-boell.de kostenlos angefordert werden.

Für den 15. Juni ist eine Buchpräsentation in Berlin geplant.

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Von anne am 12. May 2012 - 21:44

kulla

classless Kulla

Texte zur Kommune von Oakland

“Allerlei Texte zu den erfolgreichen Fehlschlägen” in Ausweitung der Occupy-Bewegung Ende 2011 bis Anfang 2012 wurden von der Gruppe Et al. gesammelt, übersetzt und als PDF aufbereitet:

Booklet.A5. – A4.


Es gibt die Übersetzungen auch online zu lesen und gedruckt zu bestellen.

Von classless am 12. May 2012 - 14:53