Im Orbit des Saturn

Friday, 03. July 2009

xkcd

xkcd.com

florian fusco

Florian Fusco

Thursday, 02. July 2009

javainsel

Thema der Woche: Effective Java

Das Buch Effective Java ist eines der beliebtesten Bücher für den fortgeschrittenen Java-Programmierer (http://java.sun.com/docs/books/effective/). Vor gar nicht allzulanger Zeit ist das Buch in die 2. Aufgabe gegangen (erste Auflage online).

Gehe die verfügbaren Informationen durch:


Von noreply@blogger.com (Christian Ullenboom) am 02. July 2009 - 23:48

prometoys

prometoys pamphlet blog

Die U-Bahn als Oper

Als Bernadette auf einem Konzert ihre Mitarbeit an einer Oper am Eichbaum ankündigte, da haben Takatukaland und ich nicht schlecht gestaunt. Ist Eichbaum nicht die abgefuckteste Haltestelle in Mülheim, welche als Negativ-Beispiel von den heimischen Verkehrsbetrieben in der ganzen Stadt auf den Vandalismus-Plakaten an den Pranger gestellt wird?

Eichbaumoper

Aushang zur Eichbaumoper neben den
     Haltestellen-Informationen

Eichbaumoper also? Was erwartet uns da? Eine echte Oper? So ein komisches modernes Zeug? Krach oder Musik oder beides? Klar ist, die Oper läuft während des Regelbetriebs der Stadtbahn, wobei der Takt zu solch später Stunde (20:45+X) nicht mehr der dichteste ist. Für jene, die den Ruhrpott immer noch mit Ignoranz strafen eine kurze Beschreibung der Location: Die U18 ist eine U-Bahn/Stadtbahn, welche zwischen Mülheim/Ruhr und Essen fährt, ein gutes Stück davon inmitten der A40 (also, wo anders ist ein Grünsteifen in der Mitte, bei uns eine Bahn mit Haltestellen).

Ein kleiner Fussgänger-Tunnel, an den
Wänden Graffiti
Einer der Ausgänge

Die Haltestelle Eichbaum ist ein wunderbar hässlicher, verwinkelter Bau, kurz bevor die U18 in die A40 eingefädelt wird. Viel Beton, Metall im Gefängnis-Barock, umgeben von der A40 und deren Zubringern, verfeinert durch Graffiti-Tags von Sprayer-Azubis, gelegen in einem der geliebten Problembezirke. Hier tun sich also Kunstbetriebe aus Gelsenkirchen (Musiktheater im Revier), Mülheim (Ringlockschuppen) und Essen (Schauspiel), aber auch Berlin (Raumlabor) zusammen, um in den Vorwehen der Kulturhauptstadt 2010 eine Oper auf die Beine zu stellen. Interagiert die Oper nun mit dem Stadtteil oder okkupiert das Kunst-Bürgertum mit ihrem Geldbeutel (10-20 Euro für eine der raren Karten) nur einen weiteren Raum?

Seitlicher Blick auf die Tribüne.
Rechts die Haltestelle, auf der linken Seite die Autobahn.
Im Hingergrund die A40

Während die Tagesschau in ihrem Beitrag suggeriert, die Fahrgäste der U-Bahn würden mit einer Oper überrascht und könnten spontan aussteigen und diese sich ansehen, sieht es vor Ort doch anders aus. Besitzer der Eintrittskarten werden mit einem U18-Sonderzug vom Essener Hirschlandplatz nach Eichbaum gefahren. In diesem Sonderzug findet auch schon der Beginn des ersten (und, soweit vorab, besten) Teiles statt. Eine ältere Dame, die einfach an einer späteren Haltestelle (in der Schauspieler umstiegen) zusteigen wollte, wurde vom Fahrer rausgeschmissen. Ganz dicke Minus-Punkte dafür.

Blick von der Haltestelle auf die
Tribüne.

Die Freilicht-Bühne ist am Ende des Bahnsteigs, aus der Haltestelle herausragend, aufgebaut. Als weitere Spielorte dienten noch die Zugangsbrücke zur Haltestelle, sowie das Dach der selbigen. Der Orchestergraben war hinter der Bühne unter der Brücke auf dem Bahnsteig sehr elegant platziert. Während der Oper rauschten LKWs und Autos auf der A40 vorbei sowie überraschend leise U18-Bahnen.

Publikum steigt in die Sonder-U18
Eichbaumoper ein.

Erster Zug

Die Eichbaumoper besteht aus drei kleineren Stücken. Der erste Teil (Die Entgleisung)beschreibt die Sehnsucht der U-Bahn sich nicht stets fortbewegen zu müssen und auch einfach mal, wie die zahlreichen Fahrgäste, an einer Haltestelle aussteigen zu können. Während der Bahnfahrt werden die ersten kleinen Gechichten erzählt und Bernadette La Hengst und Dong-Won Seo sowie der Chor erwarten einen schon auf der Eichbaum-haltestelle zum Finale. Musikalisch und emotional hoch mitreißend.

Eine Sängerin in der U-Bahn
Elise Kaufman singt Afrika

Kleine Bühne am Ende des
Bahnsteigs mit Musikern und Bernadette La Hengst.
Das Finale auf dem Bahnsteig.

Zweiter Zug

Im zweiten Part (Simon, der Erwählte) wird die Geschichte eines Findelkindes erzählt, welches von Russland nach Mülheim aufbricht und dort eine Affäre mit einer Hauswirtin anfängt. Es stellt sich heraus, dass sie seine Mutter ist... Dem Stück hatte mehr Zeit um seine Geschichte entfalten zu können gut getan, denn die Story hechtete doch von Szene zu Szene. Zudem kam der Chor nicht so recht zur Geltung und wirkte zu leise.

Chor auf der Brücken-Bühne
Die Hauptbühne zu Beginn...

Dritter Zug

15 Minuten Gedränge war Name und Programm des dritten Teiles. Die Bruchstücke von Biographien, welche beim Warten auf die Bahn am Bahnsteig präsent sind, wurden hier zu einem Geschichten-Wirrwar verwebt. Diese Fragmente wurden parallel, verschachtelt, ineinander gerückt durch die Opensänger vertont, während eine Horde von Statisten für die passende unruhige Atmosphäre sorgt. Aber leider mochte auch hier – vielleicht auch durch das Spicken auf die Übertitel (Untertitel, nur halt oben) – der Funken nicht überspringen. Vielleicht, wenn die einzelnen Erzähl-Linien (akustisch) besser zugänglich gewesen wären, hätte der Mischmasch der zusammentreffenden Welten mehr Eindruck entfaltet.

Mitwirkende auf der Brückenbühne am
Ende der Veranstaltung
... und am Ende der Oper

Und sonst so..?

Das mag sich vielleicht etwas negativ anhören, aber trotzdem war dieser (mein erster) Opernbesuch ein sehr lohnenswerter Abend. Einen besonders interessanten Aspekt fand ich, die Reaktionen der unfreiwilligen Statisten, also jenen, die einfach zur U-Bahn wollten, aus dieser ausstiegen, oder einfach nur vorbeischlenderten, zu beobachten. Zwei junge Frauen, die auf dem Weg zur U18 zwei Minuten neugierig zuschauten, eine Gruppe Jugendlicher, die sich den doch etwas abstrakten letzten Teil rauchend fast komplett ansahen, ein junger Mann, der sportlich-cool über das Geländer hüpfte statt die Treppe zu nehmen oder eine dem Publikum auf dem Weg zur Bahn zuwinkende Jugendliche.


Die Opernbauhütte, hier als Nebenbühne

Die Nachbarn und die Kulturtouristen

Auch wenn im letzten Stück ein Chor der Nachbarschaft auftritt, scheint die Oper an sich doch recht wenig mit dem Raum, welchen sie in Beschlag nimmt, zu interagieren. Aber das Projekt selbst hat einen Vorlauf, mit Workshops und Kooperationen mit den Anwonhnern. Es blieb aber nicht dabei, ein paar ansässige Sprayer zu bitten, den temporären Containerbau stilecht zu gestalten. Es flossen etwa auch Texte von Anwohnern aus den Songworkshops mit Bernadette in die Stücke mit ein. Die Website dokumentiert einen ganzen Strauß solcher Aktionen (Zeitung, Videodreh, Making-Of). Schade nur, dass diese an dem Abend weitestgehend unsichtbar blieben.

DIY-Kunst

Warum nicht aber solche Kunst-Aktionen durch eigenes Handeln ergänzen. Während der Sonderzug-Fahrt etwa laut telefonieren: "Nee, Alter. Geht gerade nicht. Ich bin in die Oper. Tschüssi." Oder während der Vorstellung einfach vor den Augen aller an einen der Betonpfeiler zu taggen, während vorne die Sänger zum Libretto anstimmen. Sich nicht nur zum Statisten abstempeln lassen, sondern selber etwas beizutragen, auch ausserhalb der gewünschten oder vorhersehbaren Pfade. Damit meine ich aber nicht, solche Stücke zu stören oder gar zu sabotieren, sondern auf eine anarchische Art zu ergänzen.

Draussen und umsonst

Zum Schluss noch der Hinweis, wie das Stück gratis angeschaut werden kann. Seit einfach gegen kurz vor Neun an der Haltestelle Eichbaum. Wenn der Sonderzug einfährt, könnt ihr noch (von außen) dem Gesang der U-Bahn im Zug ein wenig lauschen, sowie Bernadettes Libretto am Bahnsteig selbst. Das Vorspiel, welches sich während der Fahrt abgespielt hat würdet ihr leider verpassen, aber das ist nicht weiter schlimm. Das Publikum wird dann nach oben geführt und dort werden erst die Karten kontrolliert, aber auch nur für den Zugang zur Tribüne. Ihr könnt vom Rand ohne Probleme die gesamte Bühne einblicken und die Zaungäste werden auch nicht verscheucht. Drei-Viertel der Oper ist also gratis zu schauen. Viel Spaß, es lohnt sich.

02. July 2009 - 22:22

piled higher & deeper

PHD Comics

07/1/09 PHD comic: 'I'm sure of it'

Piled Higher & Deeper by Jorge Cham
www.phdcomics.com
title: "I'm sure of it" - originally published 7/1/2009

For the latest news in PHD Comics, CLICK HERE!

02. July 2009 - 22:10

javainsel

Welches Projekt wird von Maven wie oft referenziert?

Das sagt http://www.mvnbrowser.com/most-referenced.html. Die Liste ist interessant zu lesen. Vielleicht nicht ganz unerwartet ist ganz oben JUnit und log4j -- das wird von nahezu allen Programmen referenziert. Interessant in der Liste finde ich,
  • das HSQLDB doch noch so oft (für Tests) gebraucht wird, aber Derby noch auf die erste Seite kommt,
  • Spring (schon) so weit oben seht,
  • CXF vor Axis und dem alten XFire steht,
  • JAXB so groß im Einsatz ist,
  • Plexus von CodeHaus in der Liste auf der ersten Seite steht (unter anderem von Maven2 genutztes IoC-Framwork und daher wohl so weit vorne),
  • dom4j populärer als JDOM ist,
  • Struts ist (ein wenig) wichtiger als WebWork aber weit abgeschlagen von JSF.
Eher unbekannte Projekte sind:
  • http://classworlds.codehaus.org/
  • http://qdox.codehaus.org/
  • http://www.janino.net/


Von noreply@blogger.com (Christian Ullenboom) am 02. July 2009 - 19:15

JavaDoc in Wiki-Notation statt HTML

Das ist das Ziel vom http://code.google.com/p/markdown-doclet/. Mit der Syntax von http://daringfireball.net/projects/markdown/syntax und zusammen mit leicht optimiertem CSS und kleinen UML-Diagrammen für die Hierarchien, folgt:

Von noreply@blogger.com (Christian Ullenboom) am 02. July 2009 - 18:17

IDE-Woche: Eclipse 3.5, NetBeans 6.7, IntelliJ 9 M1

So viel IDE gab es noch nie. In einer Woche drei wichtige Neuerungen.

Von noreply@blogger.com (Christian Ullenboom) am 02. July 2009 - 14:52

maedchenblog

mädchenblog

Yasmin-Bayers Antibabypille in der Kritik

Antibabypille Yasmin von Bayer in der Kritik.
Die Taz berichtet

[…] dass seit Zulassung des Medikaments im Jahr 2000 in Deutschland insgesamt sieben Todesfällen mit der Anwendung des Arzneimittels Yasmin oder dessen Wirkstoffkombination in Zusammenhang gebracht werden. Dieser Umstand allerdings, so Ulrich Hagemann vom BfArM zur taz, sei kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko speziell bei der Einnahme des Präparats Yasmin.

Von leonie am 02. July 2009 - 14:32

alles ist pop

Alles ist Pop

La Roux: Versprechen eingelöst!

Synthiepop in bestePrint Layout 1r 80er Manier ist zurzeit allseits beliebt und beschert den gebeutelten Plattenfirmen einen warmen Geldsegen, zumal sich das stilisierte Duell zwischen den vermeintlichen Konkurrenten La Roux und Little Boots sich ausgezeichnet vermarkten lässt. La Roux konnte bislang mit zwei ausgesprochen überzeugenden Singles (”Quicksand” und “In For The Kill”) die globale Indiepop-Gemeinde unter ihrem Banner vereinigen, und auch Little Boots segelte bisher mit reichlich Rückenwind auf der Erfolgswelle. Unabhänig von der banalen Hype-Rivalität zwischen der “Roten” und der sich hinter den “kleinen Stiefeln” verbergendenVictoria Hesketh, konnte man bisher den La Roux Songs das größere Potential zuschreiben. La Roux, bestehend aus Sängerin Elly Jackson und Produzent Ben Langmaid, wird gar auf Albumlänge den reichlich verteilten Vorschusslorbeeren gerecht, wobei noch der ein oder andere potentielle Hit zu entdecken ist. “Bulletproof” ist schon nicht mehr dazuzuzählen, sprich nur als potentiell zu bezeichnen, ist die Single in dieser Woche gleich auf dem ersten Platz in die UK-Charts eingestiegen. Kleine Synthipop-Sterne wie “As If By Magic”, das hell strahlende “I’m Not Your Toy” oder “Reflections Are Protection” werden wohl auch in Zukunft dafür sorgen, dass der Himmelskörper La Roux noch länger am Firmament leuchten und nicht - wenn auch als Hype-Supernova - rasch erloschen sein wird: Mehr als nur “acceptable in the 80s”!



Ähnliche Artikel:

Von jan am 02. July 2009 - 10:02

maedchenblog

mädchenblog

Tagung „Aufbrüche. Feministische Aktion_en“ 9./10. Juli in Marburg

Das „…erste und einzige feministische Archiv in Marburg“ wird 20 Jahre! Anlass genug zum Feiern, Reflektieren und Diskutieren. Was, wer, wie ist Feminismus heute? Wo positionieren wir uns? Was bedeutet es heute Feministin zu sein? Viele der feministischen Vorkämpfer_innen der 70er und 80er Jahre sprechen der Bewegung heute jeglichen Fortschritt ab. Junge Frauen sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, nicht aktiv zu sein und feministische Ideale zu verraten. Auf der anderen Seite präsentieren sich uns in den Medien die „Alpha-Mädchen“ der neue „F-Klasse“ (Thea Dorn), eine kleine weiße Oberschicht erfolgreicher Frauen, die das Wort Feminismus nicht mal mehr in den Mund nehmen wollen.

Feminismus ist aktueller den je – und damit auch der Streit darüber

Ziel der Tagung soll sein, aufzuzeigen, wo heute etwas passiert, wo (junge) feministische Frauen* aktiv sind, welche neuen Aktions- und Organisationsformen es gibt und welche Rolle Medien für Organisation und Wahrnehmung einnehmen. Wo und mit welchen Ansprüchen positionieren sich heute Feminist_innen? Welche Formen des Aktionismus gibt es und wollen gelebt werden? Wie gehen wir mit den neuen Ansätzen und Meinungen um? Was stellt Feminismus inhaltlich dar, was ist längst überholt? Wo verlaufen Abgrenzungen und Konfliktlinien innerhalb der Bewegung? Gibt es eine Bewegung? Wie sehr ist Feminismus/die feministische Bewegung noch in der Gesellschaft verankert? Was ist Fortschritt, was Rückschritt?
Mehr zur Idee hier
Diesen und anderen Fragen wolle wir nachgehen mit einer Tagung des Feministischen Archivs Marburg in Zusammenarbeit mit dem Referat für Geschlechterpolitik des AStA Marburg, gender trouble (feministische frauenlesbenliste (FFLL) und dem Café trauma im g-werk.

Am 9. / 10. Juli 2009
im: Café Trauma im G-Werk, Marburg

Sonja Eismann macht am Donnerstag den 9. Juli den Anfang. Eismann ist Journalistin, Mitherausgeberin des Missy Magazin und schreibt für feministische Medien wie die an.schläge oder nylon. In Marburg referiert sie über „Feministische Medien und Popfeminismus“. Am Freitag den 10. Juli geht es weiter mit Kathrin Ganz und Do Gerbig, die sich mit „Feministische Kritiken neoliberaler Verhältnisse“ auseinandersetzen. Nach der Theorie kommt die Praxis: Der Workshop „Grrrl Zines und Krachmacher-Kleider. Wenn Texte und Textilien zum Sprachrohr werden“ von Stephanie Müller zeigt am Freitag Mittag ganz konkret wie feministische Aktion heute aussehen kann. Abschließend zeichnet Melanie Groß in ihrem Vortrag „Geschlecht und Widerstand im third wave feminism“ um 17.30 Uhr verschiedene Widerstandsbewegungen und Protestkulturen nach, wobei sie widersprüchliche Positionen als bereichernde Stärke innerhalb der dritten feministischen Welle begreift.

Der Feminismus ist nicht tot; er muss gefeiert werden! z.B. mit der abschließenden queer-feministischen Party am Freitag, inklusive Konzert von EX BEST FRIEND [GrrrrlPunk, Berlin].

Mehr Infos zu Programm, Referent_innen und Konzeption gibt’s hier

Von FemArchiv am 02. July 2009 - 10:01

florian fusco

Florian Fusco

kulla

classless Kulla

Yip Yips sind auch nur Menschen

“What what what what what?”
“Happy happy happy boing boing boing!”

(via Torsun)

(Remember the telephone?)

Von classless am 02. July 2009 - 09:33

ans-k

keine experimente

(N)Onliner-Atlas 2009 erschienen

Der (N)Onliner-Atlas 2009, eine von Infratest dimap durchgeführte Studie zur Internetnutzung in Deutschland, ist nun erschienen. Zwischen Februar und Mai 2009 wurden über 30.000 Personen zu Ihrer persönlichen Internetnutzung und der Verfügbarkeit von Internetanschlüssen im Haushalt befragt. Die Ergebnisse können unter www.nonliner-atlas.de als PDF heruntergeladen werden.

Einige Befunde:

  • Insgesamt sind 69 Prozent der Deutschen online, vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr (Leider habe ich auf die Schnelle nur die allzu knappe Definition “Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung” im Bericht gefunden)
  • Die meisten sind via DSL online
  • Wenngleich unter Personen mit geringer formaler Bildung der Onliner-Anteil (53 Prozent) überproportional zugenommen hat, sind die Unterschiede zu Personen mit hohem Bildungsstand weiterhin immens (86 Prozent)
  • Der Unterschied zwischen den Onliner-Anteilen unter Männern und Frauen bleibt konstant bei ca. 14 Prozent - interessanter ist ein differenzierterer Vergleich nach Altersgruppen (S. 49): in der Altersgruppe unter 49 Jahren liegen die Anteile nahezu gleich auf (91 vs. 87 Prozent), die Abweichung im Gesamtvergleich resultiert hauptsächlich aus den Unterschieden in der Altersgruppe ab 49 Jahren (59 vs. 39 Prozent).

(via netzpolitik.org)

Von Ansgar Wolsing am 02. July 2009 - 07:46

Wednesday, 01. July 2009

annalist

Burkhard Schröder freigesprochen

Burkhard Schröder, Blogger und Journalist, ist gestern vom Vorwurf des Verstoßes gegen das Waffengesetz freigesprochen worden. Im November war seine Wohnung durchsucht und sein Rechner beschlagnahmt worden, weil dort angeblich (ich kann das überhaupt nicht beurteilen) Bombenbauanleitungen zu finden waren. Es ging um den Artikel "Einführung in die Sprengchemie", der ganz unklandestin auf seiner Website zu finden war. Burkhard Schröder sagt dazu: der Artikel war frei zugänglich, es gab also keinen Grund, den Rechner zu beschlagnahmen - reine Schikane.

Anfang Juni gab es ein langes Interview zu den Vorwürfen, zur Qualität der Bombenbauanleitungen, zu Pressefreiheit und Zensur beim Freien Radio Corax aus Halle. 

20 Min. (mp3, 19mb)

Von anna am 01. July 2009 - 21:57

maedchenblog

mädchenblog

Google verbietet Anzeigen für Abtreibungseinrichtungen

Wie Feministing heute berichtet verbietet Google, genauer gesagt GoogleAds, Anzeigen für Abtreinungseinrichtungen in über 15 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien, Brasileien, Mexiko etc.

Die „Erklärung“ von Google:

The issue of abortion is an emotive subject and Google does not take a particular side. Last September, we reviewed our abortion ads policy in order to make sure it was fair, up to date and consistent with local customs and practices. Following the review we decided to amend our policy, creating a level playing field and enabling religious associations to place ads on abortion in a factual way.

We decided to disallow ads for abortion services, such as abortion clinics, in the following markets: Germany, Poland, Hong Kong, Taiwan, Singapore, Malaysia, Philippines, Indonesia, Argentina, Brazil, Mexico, Peru, France, Italy and Spain. (Emphasis mine.) However, general, factual ads on abortion continued to be allowed and we also enabled religious associations to place ads on abortion in a factual way.

Für Beschwerden bitte an press@google.com mailen.
Los gehts!

Von leonie am 01. July 2009 - 21:34

bre pettis

Bre Pettis Blog

Toorcamp Adventure: Mad Max Road Trip to a Hacker Con in an Abandoned Missile Silo

Like a cross between a road trip movie and Mad Max, my friends Zach Smith, Adam Mayer and I are on a journey to Toorcamp with MakerBot in tow. Toorcamp is a hacker conference and campout at an abandoned missile silo.

I'll be updating my flickr page obsessively over the next few days and adding photos to the set above as I get internet/mobile access so you can just check them out here and enjoy the slideshow!

Von Bre am 01. July 2009 - 19:04

annalist

Oops - she did it again. Wieder §129a-Beschluss aufgehoben

Diesmal geht es um einen Durchsuchungsbeschluss von Frau Harms, der nach diversen Zwischenschritten und zwei Jahren nun vom Landgericht Flensburg kassiert wurde. Stichwort: Bad Oldesloe. Das sind die, die verdächtig waren, weil sie sich im Sommer 2007 nicht für den G8 interessierten.. Hier ihre Presseerklärung:
Nachdem bereits 2008 der Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung fallengelassen wurde und das dann fortgeführte  Verfahren wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung mangels Tatverdacht gänzlich eingestellt werden musste, wurde nun nach zwei Jahren auch ein entsprechender früherer Durchsuchungsbeschluss des Generalbundesanwalts zurückgewiesen und aufgehoben.

Durch die Bundesanwaltschaft wurde ursprünglich ein Verfahren gegen elf Personen aus Norddeutschland und Berlin wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung nach § 129a StGB geführt. Den Beschuldigten wurde vorgeworfen, an mehreren Brandanschlägen auf Bundeswehrfahrzeuge und Fahrzeuge von Rüstungsfirmen in Berlin und Bad Oldesloe beteiligt gewesen zu sein. Hintergründe zu diesem Verfahren finden sich auf der Internetseite http://www.soligruppe.blogsport.de/

Der Richters am Bundesgerichtshof Dr. Wolst war sich im Juni 2007 trotz einer offensichtlich herbeikonstruierten "Beweislage" sicher, dass eine Durchsuchung eines Beschuldigten in Berlin erforderlich, gerechtfertigt und verhältnismäßig sei.Daraufhin wurde die Wohnung des Beschuldigten, sein Arbeitsplatz und sein PKW durchsucht. Die Rechtsanwälte Daniel Wölky und Alexander Hoffmann bezeichneten dies
in einer Pressemitteilung als verfassungswidrige Aufweichung von Durchsuchungsvoraussetzungen, da gegen den Beschuldigten ausschließlich wegen politischer Bekanntschaften und politischem Engagement ermittelt wurde. Tatsächliche Anhaltspunkte für die Wahrscheinlichkeit einer begangenen Straftat lagen nie vor.

Am 18. Juni 2009 hob die Staatsschutzkammer am Landgericht Flensburg den Durchsuchungsbeschluss des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof auf. Der dem aufgehobenen Beschluss zugrunde liegende Antrag des Generalbundesanwalts wurde ebenfalls zurückgewiesen. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes war dem nach für diese Anordnung nicht zuständig gewesen und dem Generalbundesanwalt fehlte hierfür die erforderliche Strafverfolgungskompetenz.

"Ein Anfangsverdacht nach § 129a StGB war von vornhinein nicht gegeben." heisst es wörtlich in der Gerichtsentscheidung. Michael Waldau von der Soligruppe Berlin erklärt hierzu: “Die Bundesanwaltschaft hatte Anfang 2008 mit der Abgabe des Verfahrens nach Schleswig Holstein das Handtuch geworfen, bevor der Bundesgerichtshof die Ermittlungen für rechtswidrig erklären konnte. Dies hat nun unbemerkt von der Öffentlichkeit das Landgericht Flensburg nachgeholt. Als einzige Konsequenz bleibt die Abschaffung des § 129a !”

Soligruppe Berlin 30. Juni 2009
http://www.soligruppe.blogsport.de/
Kontakt: soligruppeberlin@no-log.org

 

Danke für den Tip!

Von anne am 01. July 2009 - 18:23

clutter

Clutter 0.9.6 - developers snapshot

hi everyone;

Clutter 0.9.6 is now available for download at:

  http://www.clutter-project.org/sources/clutter/0.9/

MD5 Checksums:

  e8b92cfb5180935f1aba497948f37166  clutter-0.9.6.tar.gz
  30653168bca6d36a560562e14867b804  clutter-0.9.6.tar.bz2

Clutter is an open source software library for creating fast, visually rich and animated graphical user interfaces. Clutter is licensed under the terms of the GNU Lesser General Public License version 2.1.

Clutter currently requires:

  • GLib >= 2.16.0
  • Cairo >= 1.6
  • Pango >= 1.20
  • OpenGL >= 1.4, OpenGL ES 1.1 or OpenGL ES 2.0
  • GLX, SDL, WGL, Quartz or an EGL Implementation

To subscribe to the Clutter mailing list, send mail to: clutter+subscribe_at_o-hand.com
The official mailing list archive is: http://lists.o-hand.com/clutter/
API reference: Clutter, COGL

Notes

  • This is a development release of Clutter 0.9 leading towards the 1.0 stable cycle. It is the second release candidate for the 1.0.0 release: the Clutter high-level API is to be considered frozen, as well as the COGL low-level API.
  • This version is fully API and ABI incompatible with the previous 0.8 releases.
  • This version is parallel installable with Clutter 0.8.
  • Installing this version will overwrite the files from the installation of a git clone of the current development branch (master).
  • Bugs should be reported to: http://bugzilla.o-hand.com

What’s new in Clutter 0.9.6

  • Allow the manipulation of the actor’s transformation matrix, so that it is possible to apply additional transformations in a way that is compatible with the transformations already applied by the scene graph.
  • Fix a race in the X11 backend that happened between resizing the stage drawable and the call to glViewport().
  • Merge the cogl-journal-batching branch; this branch implements batching the geometry of the elements of the scene graph before sending it to OpenGL, thus minimizing the number of state changes and improving the overall performance of Clutter-based applications.
  • Add more debugging states for Clutter and COGL, which allow the developer to track the state of the journal; to check the VBO fallback paths; to disable picking for reliable profiling; to disable software-side matrix transformations in favour of the driver/GPU ones.
  • Improve the ability to “break out” of COGL by using gl_begin/gl_end semantics; applications that drop into raw GL are, though, ignoring all the caching performed by COGL and might incur in performance issues.
  • Fixed the :load-async and :load-data-async properties of Texture by removing the unneeded G_PARAM_CONSTRUCT flag.
  • Added an initial migration guide that shows the porting process from older releases of Clutter to the 1.0 API; the first chapter deals with the migration from ClutterEffect to the new implicit animations API.
  • Fixed MT-safety for the master clock.

Many thanks to:

  Ole André Vadla Ravnås
  Tim Horton

Von Emmanuele am 01. July 2009 - 15:58

maedchenblog

mädchenblog

Wenn Geburt Zwang wird

Viel wurde in letzer Zeit über Spätabtreibungen geredet und diskutiert – auch hier im Blog- doch wie sieht die Lebensrealität von Frauen/Eltern aus die sich mit solchen Themen beschäftigen müssen und von denen eine Entscheidung verlangt wird?
Grau.
Spiegel-Online berichtet über eine Frau die ein schwerst behindertes Kind in sich trug und es nicht wollte.

Sie sagen sofort, dass sie es nicht wollen. Was, wenn es wirklich beatmet werden muss, nicht isst, nicht reagiert? Sie haben Angst, daran kaputtzugehen. Claudia Senge will das Kind keinen Tag länger in sich tragen. Die Ärzte sollen eine Abtreibung vornehmen, so, wie es nach dem Gesetz möglich ist.

Doch die Ärzte haben andere Pläne, für sie kommt ein „Fetozid“ nicht in Frage. Die „Ethikrunde“ des behandelten Krankenhauses in München entscheidet, dass ein Abbruch unter keinen Umständen möglich ist.

Nicht, weil die Mediziner zur Überzeugung gelangt wären, dass die Familie das Leben mit dem Kind schon schaffen werde. Oder weil kein Arzt gegen sein Gewissen gezwungen werden kann, eine Abtreibung durchzuführen. Sondern, weil nach einem ungeschriebenen Gesetz in keinem bayerischen Krankenhaus ein Arzt ein Kind nach der 22. Woche abtötet, wenn seine Behinderung mit dem Leben vereinbar ist – Bundesgesetz hin oder her.

Frau Senge ist in der 34.ten Schwangerschaftswoche.
Der behandelnde Arzt Dr. Krainer zeigt aber auch manchmal Mitleid.

Wenn Kainer sieht, dass die Not der Frauen sehr groß ist, schickt er sie manchmal weiter, nach Hamburg, Bonn oder Berlin. Aber auch dort lehnen die Kollegen immer öfter die späte Abtreibung ab, seit Politiker aller Parteien öffentlich darüber stritten, was zu tun sei, um möglichst viele dieser Eingriffe zu verhindern.

Dr. Krainer scheint ein redseliger Mensch zu sein, offen gibt er zu

wenn Eltern ihr Kind schon vorher so deutlich ablehnen? Dann hören wir lieber nicht so genau hin, wie wir vielleicht sollten. Weil wir wissen: Für den Abbruch gibt es sowieso keine Zustimmung.“ Und es sei ja auch so: „Es passiert einem nichts, wenn man es nicht macht. Irgendwann fahren die mit dem Kind nach Hause, und wir sind das Problem los.“

Nach der Geburt des Kindes sieht sich die Familie allein auf sich gestellt, staatliche Krippenplätze gibt es nicht.

Frau Senge bricht in Tränen aus, dann wird sie wütend. „Erst hat uns der Staat gezwungen, ihn auf die Welt zu bringen, aber wenn es um seine Förderung geht, ist keiner mehr zuständig.“

Danke an Rene für den Link

Von leonie am 01. July 2009 - 15:52

kulla

classless Kulla

16. Tag der Schreibwochen

Die mühselige Kleinarbeit, Ersetzung von Anachronismen, die gleichen Stellen wieder und wieder lesen - und das, nachdem ich das Buch schon vor zwei Jahren hätte fertiggeschrieben haben wollen. Und überall locken Ablenkungen. Dann aber immer wieder der Flow und die damit einhergehende Schlaflosigkeit.

Als die Zeit im Hammam verrutscht:

Ef: But again, already Artemis’ own son Iulius walks around and talks of sacrifice, of violence and war. His followers who call him Iesus the Lord, try to receive the spirit they believe Iulius now carries, by spilling the blood of their rivals and their enemies.

Ercan: These things belong to the distant past…

Ef: They would if all this would be over. We live in the middle of many contradictions. The mushrooms focus us on things by expanding the horizons to these things. Iulius incited brothers and sisters against each other by declaring a fighting unity. He strove for universal peace by bringing the sword. He promised to abolish all privileges by claiming absolute power for himself. He entrapped his followers in deep guilt for all the bloodshed and allowed debt forgiveness for them all. He made them accomplices and is yet said to have freed them. So many still worshipped Iulius, so many worship Iesus, so many will keep on worshipping men like him.

Die Lokalpresse vermeldet auf der Titelseite Brandverletzungen eines irakischen Asylbewerbers und druckt sogleich eine Statistik daneben, in der zu sehen ist, wieviele Asylbewerber es im Bundesland gibt.

Der SPIEGEL schlägt Alarm, weil Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, solche Ungeheuerlichkeiten von sich geben:

>>Als man uns früher Filme in der Schule oder NVA zeigte, in denen Menschen vorm Arbeitsamt standen, Kinder bettelten, Alte die Abfälle durchwühlten, hatten wir vor Lachen gebrüllt. Alles Propaganda, dachten wir. Heute wissen wir es besser, es war die Wahrheit, und wir sind jetzt ein Teil davon.

Diese irregeleiteten Ostdeutschen! Oder noch viel schlimmer:

>>Ich habe keine Probleme damit, dass die DDR verbesserungswürdig war, darum bin ich ja als Erster mit auf die Straße gegangen. Nur dieses Monster BRD habe ich nicht gewollt!

Oh, diese Verblendung! Was hat der Kommunismus nur aus ihnen gemacht?

Demokratie ist wenn alle mitmachen Titanic

Von classless am 01. July 2009 - 15:20

xkcd

xkcd.com

Tuesday, 30. June 2009

annalist

Morgen: Terror-Revolte in Deutschland

Nicht nur, dass meine bessere Hälfte endlich Twitter und Identi.ca entdeckt, jetzt bloggt er auch noch zu Themen, die sich mit meinen überschneiden:

Bürgerkriegsszenarien für die Kehrseiten der Aufwertung

Darin geht's um Herrn Ulfkotte, der eigentlich noch mit dem Artikel "Terrorismusexperte enthüllt. Bundesregierung rechnet mit sozialen Unruhen" auf welt.de auf meiner to-blog-Liste stand. Darin die aparte Umfrage "Fürchten Sie soziale Unruhen, wenn die Krise noch stärker wird?" Aktuell finden 68% "Ja, das ist unvermeidbar".

Ich hatte bisher eher den Eindruck, dass gekreuzigt wird, wer hierzulande zu laut darüber nachdenkt, dass die Folgen der Wirtschaftskrise womöglich Ärger bei den Betroffenen auslösen. Aber das sieht ja nun eher so aus, als ob von rechts die Unruhen regelrecht herbeigesehnt werden. 

Noch schöner aber tatsächlich die Passagen, die Andrej ausgegraben hat. Herr Ulfkotte, "Terrorismusexperte", hat ein Buch geschrieben. Der Verlag bewirbt das folgendermaßen:

Lesen Sie, wie Polizeiführer derzeit insgeheim auf die Bekämpfung von schweren Unruhen und auf die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in deutschen Städten vorbereitet werden. Von Internierungslagern bis zu Zwangsdurchsagen im Radio wird derzeit alles vorbereitet. Einige der Polizeiführer sprechen ganz offen über den erwarteten »Bürgerkrieg«, den sie mit allen Mitteln abwehren müssen.

Erstaunlich, das sowas nicht strafbar ist.

Inklusive großer Deutschlandkarte zum Herausnehmen. Mit allen bürgerkriegsgefährdeten Gebieten.

Falls also demnächst wieder zu lesen steht, dass es unverantwortlich sei, über Unruhen zu reden, beruft Euch auf Herrn Ulfkotte. Der kennt

165 Stadtteile und Orte, in denen Sicherheitsexperten starke soziale Unruhen, Krawalle und Revolten in absehbarer Zeit für wahrscheinlich halten.

(aus der Ankündigung der Leipziger Volkszeitung zur Dienstag stattgefunden habenden Buchvorstellung).

Hier hat die Realität die Satire ganz weit hinter sich gelassen.

Von anne am 30. June 2009 - 22:52

VG Wort & Datenschutz bei annalist

Unter dem Artikel Mouldi C. und die AG BIRGIT - Gefährder in Deutschland gab es eine Beschwerde darüber, dass ich in die Blogposts Zählpixel der VG Wort einbaue. (Die kleinen Quadrate am Ende der Artikel).

Daraus entspann sich eine kleine Diskussion und jemand anderes fand unpassend, unter einem Artikel über die Behandlung von Gefährdern in Bayern über Datenschutz und die VG Wort zu diskutieren. Ich finde die Diskussion wichtig und den letzten Einwand berechtigt, deswegen wäre mir lieber, wenn die Diskussion über VG Wort etc. nach hier umzieht.

Mehr zu den Zählpixeln der VG Wort steht z.B. hier:

 

Die VG Wort steht inzwischen in der Datenschutzerklärung von annalist.

Ich finde Kritik in Ordnung und Diskussion sowieso. Angenehm fände ich, wenn das ganze in einem Ton stattfände, der davon ausgeht, dass wir uns nicht grundsätzlich feindselig gegenüber stehen. 

Die Kommentare dazu also hier nochmal:

  1. Toni:
    Warum spioniert mir eigentlich hier die vgwort hinterher?
  2. Ich:
    Hi Tony,
    ein bisschen netterer Ton täte auch nicht weh.
    Die VG Wort spioniert nicht, sondern zählt die Zahl der Zugriffe, damit ich mit ein bisschen Glück nächstes Jahr ein paar Cent von der VG-Wort-Ausschüttung kriege.

    Wie das genau passiert, steht hier: http://www.vgwort.de/metis_zaehlung.php, hier http://blog.kooptech.de/...rt-und-der-pixelsegen/, oder hier http://www.onlinejournalismus.de/...-lernphase-zu/

  3. Neb:
    Genau betrachtet weisst du nicht, ob sie spionieren; und dieser Pixel sieht exakt genau so aus wie ein Spionagepixel -- jedem deiner Leser wird knallhart eine ID zugewiesen, der es der VG-Wort ohne weiteres ermöglicht ein Profil über den Leser zu erstellen (wohlgemerkt NICHT über das Blog, sondern über den LESER; der Cookie folgt dir von Seite zu Seite, Blog zu Blog, etc).

    Zum Zählen der Zugriffe ist das schlicht und ergreifend nicht notwendig. Die VG-Wort will halt auch mal Datenkrake spielen. Der Cookie bleibt übrigens 2 Jahre gültig und wird regelmässig verlängert.

    Nichts gegen dich, ich lese deine Beiträge gerne und wünsche dir auch viel Erfolg bei der Ausschüttung. Ganz unrecht hat Tony aber nicht. Mich stören seitenfremde, sinnlose Datensammler-Cookies ebenfalls.

  4. Thomas:
    Die VG Wort ist an Zugriffen interessiert.
    1x1 Pixel, http://vg07.met.vgwort.de/...459b8b409d4bbc9f13e2m
    Interessant, vielen Dank für den Hinweis, der Filter "http://*vgwort.de/*" ist gerade in den AdBlock+ gewandert.
  5. falkd:
    Es sind ja nicht nur...
    ... die diversen Zählpixel und stat-Tools (VerbrecherGesellschaft Wort, Addthis, Blogoscoop, Technorati). Es ist der Punkt, dass die weiß auf weiß sind.
    Das ist wie mit dem Low-Junction-Detector: ohne das Teil findet man die Mikrofone unter der Tapete nie. Genauso kann man Annalist nur mit Script-Blocker und Ghostery besuchen.
    Ich finde es schade, dass gerade Anne so viele derartige Sachen eingebaut hat, wo Lifetype von Haus aus schon eigentlich genug speichert. Das ist mit der Anti-Überwachungs-Linie nicht ganz deckungsgleich.
  6. Ich:
    Zugegeben..

    ..ich knobele auch seit einer Weile daran herum, was davon ich nun eigentlich sinnvoll finde.

    Auf Blogoscoop und Technorati kann ich gut verzichten. Wobei Technorati nur sammelt, wer hierher verlinkt, dachte ich?

    Was LifeType angeht, habe ich mich bisher auf noblogs.org/autistici.org verlassen und die schwören Stein auf Bein, dass nur das absolute Minimum gespeichert wird. Wenn Du andere Informationen hast, wäre ich sehr daran interessiert.

    Und würde gern die Debatte eröffnen: ist Addthis für die LeserInnen von annalist eher praktisch oder eher störend?

    Sollte ich eher auf das Geld der VG Wort verzichten, weil es viele hier wirklich stört? Obwohl LeserInnen von annalist vielleicht sowieso von wesentlich unfreundlicheren Behörden beobachtet werden als von der VG Wort?

  7. stefanolix:
    Impressum und Datenschutz
    Der Hinweis auf die Datenerhebung durch die VG Wort gehört nach den allgemeinen Datenschutzrichtlinien in das Impressum oder in die Datenschutzerklärung.

Von anne am 30. June 2009 - 22:08

jan ehlen

Jan Ehlen

birdland 2009

Zum dritten Mal in Folge findet am ersten Juli Wochenende die Birdland-Ausstellung im “Blauen Haus” statt. Dieses Jahr wird intensiv auf dem Gebiet der Textur geforscht. Einschlägige Online-Nachschlagewerke spucken zum Begriff der Textur folgendes aus:

Textur (lat. textura „Gewebe“) bedeutet:

* die physikalische Charakterisierung von Oberflächen, nach den Termini Albedotextur, Topologische Textur und Variation der Reflektanz
* in der Sehwahrnehmung die strukturelle Beschaffenheit einer zusammenhängenden Oberfläche
* im Bereich der Computergrafik als „Überzug“ für 3D-Modelle
* in der Geologie die räumliche Anordnung eines bestimmten Gesteingemenges
* in der Chemie der Flüssigkristalle das polarisationsmikroskopische Erscheinungsbild einer Mesophase, vorzugsweise zwischen gekreuzten Polarisatoren
* in der Kristallographie die Gesamtheit der Orientierungen der Kristallite in einem vielkristallinen Festkörper
* ein musikalisches Muster durch Aneinanderreihen von Variationen eines Motivs
* in der Kochkunst/Lebensmittelkunde wie sich eine Speise/ein Getränk im Mund anfühlt
* speziell in der Weinkunde ein Faktor der Qualitätsbeurteilung
* in der Typografie eine in Nordfrankreich zur Zeit der Gotik entstandene gebrochene Schrift

Birdland 2009 | 03. juli 2009 | 19:00 Uhr
Blaues Haus | Severinstraße 120 | 50678 Köln
www.ilovebirdland.com | www.blaues-haus.biz

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Von admin am 30. June 2009 - 20:00

alles ist pop

Alles ist Pop

Future Of The Left: Travels With Myself And Another

Attencion! Attencion! Future Of The Left erneuern auf ihrem zweiten Album den selbst gesetzten Standard in Sachen irrwitziger Noise- meets Indierock und entdecken dabei das eigene Gesfotl-coverpür für eingängige Melodien neu.  Travels With Myself And Another ist ein absolut mitreißendes und spannendes Album geworden und lediglich zum Ende hin, fallen einige wenige Songs etwas ab. Dennoch: die zwölf Lieder sind ausreichend off-the-wall um alte Mclusky-Freunde zu begeistern und zum Teil in dermaßen geniale Melodiefolgen getränkt, dass auch neue Befürworter das Suchtpotential dieses Albums für sich entdecken können. Andy “Falco” Falkous, Kelson Mathias und Jack Egglestone gelingt zwei Jahre nach dem Debütalbum Curses somit der geniale Taschenspielertrick, mit kleinerem Kaliber, größere Wirkung zu erzielen. Die wahnsinnig druckvolle Produktion erweist sich dabei zudem als echter Kunstgriff, und man hat das Gefühl, dass wirklich das Optimum auf den Tonträger gebannt wurde. Die Texte setzen sich wie gewohnt in die Nesseln zwischen Absurdität und bitterer Realität und genießen die leicht unkomfortable Sitzsituation sichtlich.

Der erhoffte “Klumpen an virtuosem Wahnsinn” manifestiert sich dann auch tatsächlich am sensationellen Opener “Arming Eritrea”, dem das Spagat zwischen spröden Noiserock à la Shellac in den Strophen und hymnischen Atmo-Rock im Refrain gelingt. Eine Steilvorlage, die sogleich von den nachfolgenden Songs aufgenommen wird, und spätestens bei dem bereits als Single veröffentlichten “The Hope That House Built” haben die Waliser die ungebrochene Sympathie des Hörers auf ihrer Seite. Selten eine Marching Band ohne Bläser gehört. “Throwing Bricks At Trains” ist ein weiterer Hit, denn der im gemäßigten Uptempo angesiedelte Song ist in seiner schlichten Ausschmückung und mitseinen umwerfenden Backing Vocals einfach nur brillant. “I Am Civil Service” zeigt dann wieder die Zähne und erinnert erneut an gewisse Bands, in denen Steve Albini aktiv war. “Land Of My Formers” klingt wie College Rock, der durch kaputte Boxen gejagt wird, und “Stand By Your Manatee” wie eine abgedrehte Garagerock-Adaption, bei der sich Falkous abermals als durchgeknallter Geschichtenerzähler präsentiert. Das abschließende “Lapsed Catholics” ist wohl in diesem Sinne dann auch als “episch” zu bezeichnen. Und nicht vergessen: “You Need Satan More Than He Needs You”!



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Von jan am 30. June 2009 - 16:50

kulla

classless Kulla

Blankenburg -> Thale

Erst in wenigen Minuten vier Autos angehalten, die alle nur nach Timmenrode und Warnstedt fuhren, dann fast eine Stunde an dieser Stelle herumgestanden, die früher mal voll praktisch war, mittlerweile aber dank der Anbringung einer Bordsteinkante ohne Bordstein nicht mehr viel hermacht.

Das Ehepaar, das mich dann mitnimmt, versucht Autokennzeichen zu erraten. Als wir einen Chemnitzer vor uns haben - “C wie Karl-Marx-Stadt” -, sagt der Mann, daß ein Arbeitskollege von ihm kürzlich gemeint habe: “Wenn man sich ein Bild von Gott machen wollte, würde das wohl aussehen wie Karl Marx.”

Von classless am 30. June 2009 - 15:46

Tag 13 bis 15 der Schreibwochen

Bahnfahren muß bestraft werden, klar: weil die Automaten meine EC-Karte nicht haben wollten, in beide Richtungen Aufpreise (der einzige Geldautomat ist der falsche, zwei Tickets für eine Strecke…); menschliche Megaphone, die auch Ohrstöpsel und mp3-Player übertönen und vor denen zu türmen nur in die Nähe ähnlich lauter Fahrgäste führt.

Hier in Thale ist nun endlich so viel Sommer, daß ich draußen bedenkenlos ohne Regenjacke auf Diktierwanderung gehen kann und dabei sogar ein bißchen Sonnenbrand abbekomme.

Noch fleißiger als ich ist mein MySpace-Bot, der die Zahl “meiner” “Freunde” im Laufe von nur einem Monat von 2000 auf 10000 hochgeschraubt hat. Ob’s was bringt…

Von classless am 30. June 2009 - 15:41

ubuntu fridge

The Fridge - News for Human Beings

Kubuntu Tutorials Day Spreads the Knowledge

The recent Kubuntu Tutorials Day featured five of free software’s finest speakers spreading their knowledge to a large audience. There were talks on Kubuntu, artwork, packaging, as well as an introduction to Ruby. There was also a special guest speaker from Amarok who gave a well received tutorial on scripting Amarok with QtScript.

Full and edited logs are available on the Kubuntu Tutorials Day page for anyone who wants to catch up.

Von jr am 30. June 2009 - 14:08