Homosexualität - eine Studie gibt sich nicht mit dem “Erziehung oder genetisch bedingt?”-Schema zufrieden.
Homosexualität - eine Studie gibt sich nicht mit dem “Erziehung oder genetisch bedingt?”-Schema zufrieden.
Wer heute abend in Leipzig ist, kann mich um 19 Uhr neben “VertreterInnen vom Freien Senderkombinat Hamburg (FSK), dem Conne Island Newsflyer CeeIeh, dem Freundeskreis Videoclips aus Berlin” auf dem Podium zur 50. Sendung von Radio Island sehen und hören.
Weniger schöne Neuigkeiten:
noch nicht. Aber mal kurz was anderes: Letztens vom Parasiten Toxoplasma Gondii gehört. Verändert die Persönlichkeit das Ding. 50% Der Schweizer sind infiziert. Österreicher wohl nicht, denn der Parasit wird mit rohem Fleisch übertragen und als Bio letztens ein gutes Mettbrötchen (wie in Ddorf) essen wollte, bekam Sie nur Antworten wie “Häh?” und zur Kollegin “Kennst du das?” Nachdem sie wusste, dass es rohes Fleisch ist, ein unverständlicher Blick, nach dem Motto: “Deutsche essen rohes Fleisch, bäh”. Der oben verlinkte Artikel sagt aber, dass Frauen (NOCH) intelligenter, dynamischer und unabhänger werden. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wo ich hier in Österreich Mettbrötchen herkrieg, die ich Bio zum Frühstück unterjubeln kann.
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title:
"Typical Spectrum of Grad Student Conversations" - originally published
7/4/2008
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Die oberste Strafverfolgungsbehörde Deutschlands hat uns gerade wieder einen Beweis ihrer enormen Effizienz zukommen lassen.
Andrej's Anwältin Christina Clemm hatte nachgefragt, ob bald mal mit der Auswertung der DNA-Probe zu rechnen ist, die am 14.1. bei ihm entnommen wurde. Und ob nicht doch mal ein paar Akten rausgerückt werden, damit wir verstehen, was eigentlich gerade das Problem ist, und ob nicht doch bald mal eingestellt wird.
Dazu schreibt Frau Vanoni, die zuständige Bundesanwältin, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind,
"insbesondere auch die Auswertung des DNA-Identifizierungsmusters Ihres Mandanten".
Der Brief ist vom 19.6., das ist ziemlich genau fünf Monate nach der Abgabe der DNA. Das ist doch eine ganz ordentliche Leistung, die unsere Polizei da vorlegt, finden Sie nicht?
Akten gibt's auch keine, weil die BAW die Originalakten in Karlsruhe benötigt werden und
"nicht ständig auch in digitaler Form aktualisiert werden"
Soso. Die BAW schafft die aktuelle Digitalisierung nicht. Wir würden die Akten auch als Kopie auf Papier nehmen. Vielleicht sollte mal eine Spendenkampagne für die vollkommen unterausgestattete BAW gestartet werden, oder sie brauchen ein paar mehr PraktikantInnen.
Oder gibt es noch andere Thesen, warum das so lange dauert?
Manchmal liebe ich Amerika. Es gibt da so wahnsinnig komische Dinge, da kommt die staubtrockene deutsche Innenpolitik einfach nicht mit, nicht mal BKA-Ermittlungsakten.
Zum Beispiel das hier - was ist das?
Das ist das U.S. Patent 6844817 für die Anti-Terroristen-Flugzeugfalltür! Ein völlig ernstgemeintes Patent, gefunden von Bruce Schneier bei Neatorama. Da gibt's auch den Anti-Terror-Truck (und noch viel mehr):
Problem: Terrorists can pop up at any time, leaving local authorities totally defenseless against their raging attacks.
Ok, das stammt nicht aus dem Original-Patent, aber erklärt präzise die Ausgangsfragestellung.
Die ACLU beschäftigt sich ernsthafter, aber auch sehr plakativ mit Terror-Hysterie:
Gefunden bei und Bild von ravenhorst.
Das Land ist offensichtlich voller TerroristInnen. Der oder die 100.000ste wird am 14. Juli bekannt gegeben, allerdings ist es gerade wieder einer weniger geworden, weil Nelson Mandela endlich gestrichen wurde. Andere Beispiele finden sich auch auf der Seite zum Zähler. Zusammengestellt wird die Liste vom Terrorist Screening Center (TSC) des FBI.
Von da kommt man schnell zum MIPT, dem Memorial Institute for the Prevention of Terrorism. Während das TSC nicht besonders aktuell ist, abgesehen von der 'Most Wanted'-Liste, hat das MIPT Country Reports on Terrorism 2007 (1,7mb pdf) und darin auch einen Länderbericht zu Deutschland. Ich hätte ja mindestens mal eine kurze Erwähnung von mg- oder gar G8-Verfahren erwartet, aber die kommen nicht vor. Offenbar nehmen die wirklichen VerteidigerInnen der Demokratie unsere Bundesanwaltschaft nicht recht ernst?
Der G8 taucht nicht etwa als Anschlagsziel auf, sondern so:
During its G8 Presidency, Germany placed a particular emphasis on supporting UN counterterrorism activities and topics such as terrorist use of the Internet, protecting critical energy infrastructure, and countering radicalization and recruitment to terrorism. These priorities were reflected in the G8 Heiligendamm Summit Statement on Counterterrorism and the Report on the G8 Support to the UN Counterterrorism Efforts. Germany's chairmanship of the G8 Roma-Lyon Anti-Crime and Counterterrorism Subgroup saw a record number of project proposals being addressed and new initiatives being agreed upon to tackle issues such as bulk cash smuggling used to finance terrorism.
Brav.
Nochmal zurück zu Schneier: In Random Stupidity in the Name of Terrorism listet er ein paar ziemlich bizarre Resultat von Terrorismus-Hysterie:
An air traveller in Canada is first told by an airline employee that it is "illegal" to say certain words, and then that if she raised a fuss she would be falsely accused:When we boarded a little later, I asked for the ninny's name. He refused and hissed, "If you make a scene, I'll call the pilot and you won't be flying tonight."
Und was war nochmal Terrorismus? Hier die Antwort des MIPT, die ich vollkommen unterschreiben würde, mit Heribert Prantl im Hinterkopf ("Der Terrorist als Gesetzgeber")
Terrorism is violence, or the threat of violence, calculated to create an atmosphere of fear and alarm. These acts are designed to coerce others into actions they would not otherwise undertake, or refrain from actions they desired to take. All acts of terrorism are crimes. Many would also be a violation of the rules of war if a state of war existed. This violence or threat of violence is generally directed against civilian targets. The motives of all terrorists are political, and terrorist actions are generally carried out in a way that will achieve maximum publicity. Unlike other criminal acts, terrorists often claim responsibility for their acts. Finally, terrorist acts are intended to produce effects beyond the immediate, having long-term psychological repercussions on a particular victim audience. The fear created by terrorists may be intended to cause people to exaggerate the strengths of the terrorist and the importance of the cause, to provoke governmental overreaction, to discourage dissent, or simply to intimidate and thereby enforce compliance with their demands.
* Der Titel "Drop the pilop" stammt übrigens von Joan Armatrading, die auch viel Sinn für Humor hat:
Für alle, die es noch nicht über informelle Kanäle mitbekommen haben: ich komme zurück ins Ruhrgebiet.
Ab voraussichtlich 1.8. werde ich an der Uni Duisburg-Essen als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informationssysteme arbeiten, Studies mit unlösbaren Übungsaufgaben malträtieren und im Bereich Mensch-Computer-Interaktion im interaktiven Retrieval forschen. Yeeeehaw! :-)
Hamburg und seine netten Menschen werde ich definitiv vermissen, aber wie sagte mein Physik-Lehrer, als er sich die Hand am Bunsenbrenner verbrannte? Man muß der Wissenschaft Opfer bringen.
Wenn’s um chronische Schlaflosigkeit geht, kenn ich mich aus. Alle Tricks und Kniffe ausprobiert und angewandt und wenn mir jemand mit nochmal mit “Trink doch ne heiße Milch” oder Baldrian kommt, fang ich an zu schreien. Hat sich gottseidank um einiges gebessert - man lernt ja immer dazu, gerade wenn’s um den eigenen Körper geht. Was ich aber bis gerade nicht wußte: daß der Spaß anscheinend ein typisches Frauenproblem ist.
Before puberty, girls do not sleep worse than boys. At adolescence, though, girls become approximately two and a half times more likely than boys to have insomnia, according to a 2006 study published in the Journal Pediatrics.
Und obwohl anscheinend mehr Frauen als Männer betroffen sind, ist die Reaktion der Forscher eher mäßig.
Yet 75 percent of sleep research has been done on men, and until recently the researchers have been primarily men. The major texts for sleep studies have had, until recently, little to say about women’s sleep.
Woran das liegen mag? Es darf spekuliert werden…
Das eigentlich interessante an dem Text bei Alternet aber ist, wie er das “Verpsychologisieren” kritisiert - gerade wenn Frauen zum Arzt gehen. So nach dem Motto Ist eh alles “nur” psychologisch oder stressbedingt. Dazu gibt es viel zu sagen (nicht nur, wenn es um Ärzte geht, das Phänomen ist weit verbreitet, da immer noch das Klischee vorherrscht, Frauen seien ja so “emotional” und Männer “rational” usw.) und ich hätt mir da ein bißchen mehr gewünscht.
Stattdessen stellt Gayle Green Überlegungen an, was denn nun die wirklichen Ursachen für die erhöhten Schlafstörungen bei Frauen sein könnten und das ist sehr interessant zu lesen.
But it’s always easier to psychologize the problem — tell us we’re stressed or depressed and pass the buck back to us — than to do the hard work of finding out what’s really going on. Since insomnia disproportionately affects women, its neglect by researchers is our neglect.
This might be shocking, but this post is actually not about coffee.
It's been a long time in the making, and it's still far from finished, but much of the work to get a first release is now done. Amazing that this little project is already two years old and has already undergone the odd rewrite.

What am I talking about you might ask? Right. The mokeladmin. Currently, it's an application to manage mail accounts (smtp/imap/pop3), aliases/forwards and xmpp/jabber accounts. It has a web frontend for admins, written with the incredible django framework.
The basic features currently implemented are:
The minimum requirements are a sane admin who knows what he/she's doing. Seriously. We support postfix and dovecot and ejabberd. Definitely planned for the near future are:
Why am I making this public? Well, currently, it only runs on one server (this), but it needs more work and it has potential. I just wanted to have this out of the bzr repository into the public. If you, dear reader, really want to try it out, the code lives in the bzr branch
Thanks Jan for writing the powerdns part, we will get that working again eventually.
Thanks to jcs for the hours of SQL-juggling with the old version and the help with rewrite and the web fronted.
Thanks to Ingo for the visual inspirations!
This weekend, take some time to escape from the business and stress of your daily grind and make a hammock and lay around in it.
MP4 | Blip.tv | Youtube | iTunes | PDF
Watch the video and print out this snazzy PDF. Now get to it! You’re going to need a few other materials to create this project:
Make a double folded hem for the sides and a tube at the top and the bottom. Go ahead and customize it if you like. On one of the hammocks I made for a friend, I added pockets!
Make sure to take photos and upload them to flickr and put them in the Etsy in Action flickr pool.
Safety: As you can see in the video, you do this project at your own risk. In retrospect, I wish I had used better rope rated for holding up humans and also had my hammock closer to the ground so I wouldn’t have fallen so far! I’m going to go get some climbing rope or strapping to avoid hurting myself again. (I bruised my butt!)
If you enjoyed this video, you can get all of our videos automatically by subscribing in iTunes!
This weekend, take some time to escape from the business and stress of your daily grind and make a hammock and lay around in it.   MP4 | Blip.tv | Youtube | iTunes | PDF    Watch the video and print out this snazzy PDF.  Now get to it!  You’re going to need a few other materials to create [...]
The first Maemo Summit! - Free registration - Who is attending
Berlin, September 19-20 @ c-base - right after OSiM World
We aim to get the interesting people:
The schedule is open to proposals. No formal call for papers, just propose and help getting it right.
People is reporting interesting stories about affordable travel and accommodation. It’s going to be fun.
Image: Space invaders, by Kurtxio (some rights reserved).

Es mag vermutlich infantil albern anmuten mit unausgereifter Übersetzungs-Software zu spielen, vor allem mit den dürftigen, in Browsern eingebundenen Funktionen. Ein diebischer Spaß sondergleichen kann trotzdem dabei rausspringen und erst recht wenn man Songtexte durch den Translator Fleischwolf dreht. Jagt man den Klassiker und Hardcore Gassenhauer “Straight Edge” von Minor Threat durch die besagte Wundermaschine, so steigen einem unweigerlich Tränen in die Augen:
Ich bin ein Mensch wie du. Aber ich habe bessere Dinge zu tun
[...] Triff dich mit dem lebenden Toten [...] Pass auf den Shows
Ich weiss nicht einmal denken Geschwindigkeit
Das ist etwas, was ich gerade nicht brauchen
- Ich habe das gerade Kante -
Angetrieben von diesem Erlebnis, habe ich mich nun gefragt, ob man aus unglaublich dämlichen Texten vielleicht via automatischer Übersetzung vielleicht etwas ganz neues, wertvolleres kreieren kann. Meine Wahl fiel dabei auf das in coolen Alternative Discos immer noch krass angesagte Last Resort von den tiefschürfenden Papa Roach. Und was soll ich sagen…es ward Poesie:
“Ich habe nie realisiert wurde ich Ausbreitung zu dünn - Bis es war zu spät Und ich war leer innerhalb von… Hungrig! - Die Fütterung über Chaos
Und das Leben in Sünde - Abwärtsspirale, wo fängt man an?
Begonnen hat alles verloren, wenn ich meine Mutter
Keine Liebe für mich - Und keine Liebe für einen anderen.
Die Suche nach einer Liebe auf einer höheren Ebene
Finden nichts als Fragen und Teufeln”
Vielleicht ist das eine ganz neue Art zu dichten…Lyrikixing…oder so. Wahrscheinlich ist es aber nur grober Unfug. Wie Papa Roach!!!
Die Pubertät ist ein Elend, und auch das junge Erwachsenendasein kein Vergnügen, selbst wenn sich beides auf einer, zumindest in Reiseprospekten als solche apostrophierten Trauminsel wie Bali abspielt.
Der Mittelteil dieses Beitrags steht erst nach der Mittagspause wieder zur Verfügung.
Der steht in einer Stadt, in der es ähnlich trostlos und suizidal zugeht wie am Strand von Bali: Würzburg nämlich. Seltsam: Wir hätten auf Göttingen getippt, die Kokosnuss unter den deutschen Städten.
…und fliege durch die bunte Nacht:
>>14 Monate später gaben 64 Prozent der Teilnehmer an, sich noch immer wohler zu fühlen als vor dem Drogenerlebnis: Sie seien allgemein zufriedener, kreativer, selbstsicherer, flexibler und optimistischer. “Diese Aussagen sind sehr erstaunlich”, meint Studienleiter Griffith, der seine Ergebnisse jetzt im Fachmagazin ” Journal of Psychopharmacology” veröffentlicht hat. “In der psychologischen Forschung gibt es selten so anhaltend positive Berichte von einem einzelnen Erlebnis.”
SPON: Pilz-Trip kann Stimmung dauerhaft heben. (via planethop)
“Ein Diebisches Vergnügen”
Ein Film-Vortrag von Matthias Müller.
Den solltet ihr nicht verpassen. Eintritt Frei!
Im Atelierhaus für Kunst-Medien-Kommunikation Alte Schule in Essen-Steele (www.atelierhaus-essen.de).
4.Juli 2008, 20 Uhr
In Nähe des S-Bhf Steele
”Die Arbeiten von Matthias Müller lassen sich als ungeschriebene Geschichte des deutschen Experimentalfilms lesen: Er ist nicht nur seit Jahrzehnten der Filmwelt durch regelmäßige Auftritte bei den Kurzfilmtagen Oberhausen, bei zahlreichen anderen Festivals und in Kommunalen Kinos bekannt, sondern durch seine Videoinstallationen und Fotoarbeiten seit einigen Jahren auch in der Kunstwelt. Von der Super 8-Bewegung der 1980er Jahre sowie der genreübergreifenden Arbeit mit Found Footage über die gegenseitige Durchdringung analoger und digitaler Bildmedien bis hin zur kinematografischen Installation: In Müllers Künstlerbiografie und seiner Filmästhetik brechen sich Hollywoodkino, Avantgarde und Queer Cinema so sehr wie die medien- und abspieltechnischen Umwälzungen der 80er und 90er Jahre – mitsamt den daraus resultierenden Veränderungen in der Kinolandschaft, die sich auch für ihn in den Kunstraum ausgeweitet hat. Müllers dezidiertes Interesse an Fragen der Erinnerung, Spuren der Vergangenheit und der Bedeutung des geschichtlichen Körpers lässt seine Filme, Videos und Installationen zum Angelpunkt verschiedenster beziehungsreicher Betrachtungen werden.”
Stefanie Schulte Strathaus
Matthias Müller produziert seit 1980 Filme, Videos, Installationen und Fotoarbeiten. Seine experimentellen Filme waren auf großen Festivals wie denen von Cannes, Venedig, Berlin und New York zu sehen. Zu seinen Preisen zählen der Prix du meilleur court métrage, Cannes, der Preis der Deutschen Filmkritik, der Deutsche Kurzfilmpreis und der Preis des Verbandes der Deutschen Kritiker, der Videokunstpreis Marl (zus. mit Christoph Giradet). Seine Arbeit war in diversen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen, u.a. im Museum of Modern Art, New York, im Walker Art Center, Minneapolis, und in Tate Modern, London. Als Kurator hat Müller zahlreiche Filmreihen und Festivals organisiert. Seit 2003 unterrichtet er als Professor für experimentellen Film an der Kunsthochschule für Medien, Köln.
Im Atelierhaus wird Matthias Müller eigene Film- u. Videoprojekte und Gemeinschaftsarbeiten mit dem Videokünstler Christoph Girardet vorstellen; der Schwerpunkt liegt auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit angeeignetem Fremdmaterial, ”found footage”.
Bücher (Auswahl)
Kathrin Becker (Hg.): Matthias Müller – Album. Revolver, Frankfurt/M. 2004;
Stefanie Schulte Strathaus (Hg.): The Memo Book – Filme und Videos von Matthias Müller.
Vorwerk 8, Berlin 2005; Scott MacDonald: A Critical Cinema 5. University of California Press, Berkely/Los Angeles 2005.
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"A friend in need" - originally published
7/2/2008
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Stefan hat unter http://www.stefankrause.net/wp/?p=9 die Ausführungszeit von Programme mit unterschiedliche JVMs und C-Compilern getestet. Zwar misst er keine OOP-Eigenschaften, wie die Heap-Allokation, GC oder Kosten für dynamisch gebundene Methodenaufrufe, aber eben die Effizient für Low-Level-Operationen. Gut zu sehen, dass Java auch da schon extrem gut mithalten kann. Ich hätte die Performance bei arithmetischen Operationen gar nicht so gut eingeschätzt. Im Endeffekt gibt es folgendes Ergebnis:
Praxisrelevant sind diese Benchmarks nur zum Teil. Jetzt ist es interessant zu wissen, wie OOP-Eigenschaften vom C++-Compiler oder von JET umgesetzt werden.
Von noreply@blogger.com (Christian Ullenboom) am 03. July 2008 - 08:25

Die Gras-Duft Wolke aus dem Daddy hat sich schon lange, lange verzogen und nun scheint auch die Zeit der letzten verrauchten Rock&Roll Spelunken gekommen zu sein: Seit gestern gilt das Gesetz zum Schutz der Nichtraucher auch in NRW. Ich verweise auf eine Polemik sowie etwas sachlicheres sage nur noch:
Bei eurem nächsten Kneipen- oder Disco-Besuch wird diese nicht mehr nach Rauch, sondern nur noch nach Bier, schlechtem Parfüm, Schweiß und Furz riechen. Eure Lieblingskneipe wird zum Ort für Langweiler und auch sonst steht die Hälfte eurer Freunde draußen oder im “Raucherparadies” während die andere sich mit ein paar anderen Leuten drinnen wo keine Stimmung aufkommen will langweilt.
Unzählige Bands haben sich bereits die Zähne daran ausgebissen, den vakanten Thron von The Clash einzunehmen. Qualitativ schwankte das Ergebnis zwischen peinlichen Epigonen, großzügig entlehnt und authentisch in Sache und Haltung. Bedouin Soundclash aus Kanada tragen die Reminiszenz an die oft kopierte und selten erreichte Referenzgröße nicht nur im Namen…
Auf der Myspace Seite beschreibt die Band ihren eigenen Stil mit “Street Reggae Clash Soul music”. Treffender könnte diese Eigeneinschätzung nicht ausfallen und da sich gerade der scheue Kamerad Sommer mal blicken läßt, erweist sich das Album Street Gospels als ein passender Soundtrack für die sonnige Seite des Lebens. Letztes Jahr bin ich bereits über das immer noch aktuelle Release der Band gestolpert, denn dank bekannter Schwierigkeiten in der Veröffentlichungspolitik erschien Street Gospels in Deutschland erst vor Kurzem. Besser spät als nie…
Musikalisch kommen die Kanadier variabel um die Ecke und vermengen wie Strummer, Jones und Co verschiedene Genre und grooven sich irgendwo zwischen Reggae, Rock, Dub, Pop und Soul ein. Wer jetzt an lieblos zusammen gezimmerte Soundfetzen denkt, liegt in jedem Fall falsch. Vielleicht setzen sich Bedouin Soundclash zwischen die bekannten Stühle, aber im Sommer sitzt es sich doch eh am besten auf der Wiese. Walls fall down ist z.B. so ein Hit für baumelnde Seelen im Grünen.
Textlich und musikalisch hält die Band aus Toronto den Vergleich mit dem Monument The Clash natürlich nicht stand…wie auch!!! Das Stimmchen vom Sänger könnte auch schnell nerven und dennich ist Street Gospels ein ambitioniertes, spannendes und durchaus relevantes Album, auch wenn Kollege Sommer sich scheinbar schon wieder aus dem Staub macht.
Stefan Mosebach / Birdland 2008
04.07.08
20:00 Uhr
Puppentheater im Blauen-Haus
Severinstraße 120
50678 Köln
Telefon 0221 - 4 71 32 39
titel der ausstellung: birdland 2008